Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um unsere Fachbereiche Lungenheilkunde (Pneumologie), Allergologie und Schlafmedizin.

FAQs
Bei einer Lungenfibrose kommt es zu einer Vernarbung des Lungengewebes. Hierfür gibt es mehr als 200 verschiedene Ursachen. Dieser Themenkomplex war schon zu Zeiten der Uniklinik einer unserer auch wissenschaftlichen Schwerpunkte.
Bei der obstruktiven Schlafapnoe kommt es zu Atemaussetzern im Schlaf. Diese zerstückeln den Schlaf und machen ihn nicht erholsam. Schnarchen kann, muss aber nicht vorhanden sein. Umgekehrt sollte bei Schnarchen an eine Schlafapnoe gedacht werden. Atemaussetzer kann man als Bettnachbar hören. Mit dem Hören kann man eine Schlafapnoe allerdings nicht ausschließen. Hierfür gibt es Messgeräte. Nicht nur sehr dicke Menschen bekommen Schlafapnoe. Die Schlafapnoe ist ein Risikofaktor für Herz-/ Kreislauferkrankungen - ähnlich wie hoher Blutdruck und Rauchen.
Bei der Pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) kommt es zu hohen Blutdruckwerten im kleinen Kreislauf. Für die Untergruppe der Pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) gibt es spezielle Behandlungsansätze.
Die chronische Bronchitis ist medizinisch klar definiert und meistens mit dem Rauchen verbunden. Wenn bei Kindern der Begriff chronische Bronchitis fällt, sollte man daher hellhörig werden. Hier handelt es sich oft um ein Asthma.
Beim Lungenemphysem verlieren die Lungenbläschen ihre Elastizität. Dieser Prozess wird durch Rauchen beschleunigt und ist leider nach jetzigem Kenntnisstand nicht umkehrbar. Der Begriff Lungenemphysem taucht sehr viel in Röntgen- und Computertomografiebefunden auf. Grund zur Panik sollte (wie immer im Leben) nicht bestehen. Eine pneumologische Untersuchung ist meistens erforderlich.
Asthma und COPD sind Erkrankungen, bei denen eine Entzündung der Atemwege im Vordergrund steht. Die Art der Entzündung ist unterschiedlich - was Unterschiede in der Art der Behandlung erklärt. Bei der COPD ist Rauchen in Deutschland der hauptsächliche Auslöser. Aber: nicht jede:r Raucher:in bekommt COPD. Auch Asthmatiker:innen rauchen. Asthma kann man in jedem Lebensalter bekommen. COPD ist meistens eine Erkrankung des mittleren Erwachsenenalters. Asthma kann man auch bekommen, wenn man keine Allergien hat. Auch die Häufigkeit des Asthmas hat über die Jahre zugenommen. Asthma kann meistens gut behandelt werden. Eine Therapiefortführung ist allerdings oft erforderlich. Auch die COPD ist nicht per se ein Todesurteil.
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